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Zeit der Götter. Dürers Erben. Das Meisterspiel. Das Netz. Herakles Konzept. (Das Netz)
Erstmals versammelt in unserer ARTE EDITION: Die wichtigsten Arbeiten des Medienkünstlers und Dokumentaristen
Lutz Dammbeck: Kunst & Macht
ISBN: 978-3-89848-470-1
Best. Nr.: 470
Preis: € 69,90
EAN: 978-3-89848-470-1
 
An der Schnittstelle von Bildender Kunst und Film arbeitet Lutz Dammbeck an einem sich permanent fortschreibenden Gesamtkunstwerk, Archiv und Collage zugleich, dem Herakles Konzept. Aus Archivalien unterschiedlichster Art montiert er eine »Archäologie der Erinnerung«, die alte wie neue Mythen, Rollen- und Leitbilder mit Erkenntnissen der Kybernetik, Systemtheorie, Verhaltensforschung und Soziologie verknüpft.

Die vier Dokumentarfilme über den Bildhauer Arno Breker, die Kunstauffassung der Leipziger Schule, rechts-linken Aktionismus in Österreich rund um den Fall Arnulf Rainer sowie über den "Una-Bomber" werden ergänzt durch sein künstlerisches Hauptwerk DAS HERAKLES KONZEPT - eine wegweisende Mediencollage als interaktive DVD-Rom. Die Filme sind Analyse und Essay, hier erstmals präsentiert im Zusammenhang mit Dammbecks bildkünstlerischen Arbeiten, durch den sich Dammbecks multimedialer Werkansatz erschließen lässt.

Die Filme:
Zeit der Götter
1992, 92´33´´
Der Bildhauer Arno Breker: Wann gerät ein Talent in die Abhängigkeit von Macht und einer Ideologie?

Dürers Erben 1995, 58´ 17´´
Was verbindet die ehemaligen »Malerfürsten« Werner Tübke oder Bernhard Heisig mit dem heute unbekannten Maler Heinrich Witz? Ein Film über die Anfänge der »Leipziger Malerschule« und den Versuch eines neuen Realismus unter sozialistischen Vorzeichen in der DDR bis zum Mauerbau 1961.

Das Meisterspiel 1998, 106´
1994 werden in der Wiener Kunstakademie Bilder des österreichischen Malers Arnulf Rainer von Unbekannten schwarz übermalt. Sind die Übermalungen des Übermalers und das Bombenspiel Teil eines Feldzugs gegen die Moderne?

Das Netz 2003, 121´
Kybernetik, Systhemtheorie, Multimediakunst, militärische Forschung und der "Una-Bomber" Ted Kaczynski.

Jede DVD enthält neben dem Film umfangreiche Bonusmaterialien, Interviews mit den Künstlern etc.

DVD-Rom und Webseite: Herakles Konzept 1981–2011
Dammbecks Hauptwerk. Im Mittelpunkt steht die Suche nach der »Leerstelle Herakles«. Dabei verknüpft Dammbeck Elemente von Bildender Kunst und Film in einer wegweisenden Montage aus Bild-, Text- und Körpersprache. Inkl. Handapparat und Archiv: Texte, Fotos, Archimaterial, Videos.
 
Dieser Film ist Teil der Edition: Die großen Dokumentaristen

Weitere Filme zum Thema: 39



Regie: Lutz Dammbeck

5 DVD im Schuber (4 Filme und eine DVD-ROM), PAL codefree, Farbe + s/w, ca. 9 1/2 h, viele Extras, Booklet English/Deutsch, Filme Deutsch, subtitles english, francais, espanol

Das Herakles-Konzept - Website
 



»Ein Monteur, kein Deuter des Weltgeists. Die faszinierenden Geschichtsmontagen von Lutz Dammbeck.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Im Grunde ist alles, was Dammbeck macht, Collage. Mit seinem Werk steht er in der Tradition der grossen Meister dieser Technik.« Sinn und Form

»Den stärksten Eindruck hinterlassen in Dammbecks Filmessays die Gespräche, die der Regisseur mit herausragenden Zeitgenossen führen konnte, in "Zeit der Götter" unter anderen mit Ernst Jünger. Die Fragen und Antworten geben dem Zuschauer Raum zum eigenen Erkenntnisgewinn, und nicht minder überraschen die ausgegrabenen Archivbilder, die nie abgegriffen wirken. Dammbecks Arbeiten gleichen einem kunstvoll gewebten Teppich [mit dem] roten Faden: die Gewaltanmaßung von Kunst und Künstlern im Namen der Utopie.« FAZ, Hans-Jörg Rother, 26.10.2011

»spannend und vielschichtig« zitty

»600 Filmminuten, von denen keine einzige langweilig wird. Es gelingt ihm, mit seiner Montage von Interviews, Filmeinblendungen und modellhaften Rekonstruktionen eine faszinierende Sogwirkung zu entfalten, die zum Nachdenken animiert.« Michael Schornstheimer für Deutschlandradio Kultur

»Dammbecks Filmrecherche ist teils künstlerisch-assoziativ, wenn er Spielfiguren ausschneidet und vor Pappkulissen aufbaut oder historische Filmausschnitte montiert. Und sie ist im besten Sinne journalistisch, wo er Zeitzeugen aufspürt, von denen man nie gedacht hätte, dass sie noch aufzufinden seien, wie Arno Brekers Lieblingsmodell, der Zehnkämpfer Gustav Stührk, der anscheinend völlig unbefangen die ungeheuerlichsten Begebenheiten in die Kamera erzählt.« Michael Schornstheimer für Deutschlandradio Kultur

 
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